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2008, Samstag, Mitte Januar

Neben der Tatsache, mir zukünftig das Erinnern zu erleichtern, bin ich froh, meine Erlebnisse, meine Eindrücke, meine Erkenntnisse, kurz den Wurzelsud des Lebens teilen zu können. Fragen, die ich mir für diese Dartellungsform zu beantworten habe; wie präsentiere ich kurz und annehmbar Geschehenes, Erwartetes, Vermutetes? Welche Begrifflichkeit ist angepasst? Dazu ein kurzes Beispiel; Begriffe, wie hier, an dieser Stelle, und diese Seite habe ich gerade über Bord geworfen, da diese Spur in der parallelen Welt des Web, erst bei jeder Abfrage am Ausgabegerät des Betrachters zu einem sichtbaren Gebilde wird. Mir wird bei dieser Überlegung deutlich, das digitale Universum – oder realistischer – Multiversum, übertrifft an Möglichkeiten und spontanen Wirklichkeiten unsere denkbare plastische Realität, wir als Nutzer sind wohl die aktuelle Grenze, da unsere Kommunikation über Schnittstellen im Netz und mit dem Netz läuft. Ich räume ein, unsere Fähigkeiten erlauben uns, wie der bisherige Text andeutet, das Netz zu abstrahieren, zu denken.

 Ich werde versuchen, diese Gedanken weiter zu führen und zu veröffentlichen.

Für mich sind die Eigenschaften der digitalen Welt und der Drang der Menschen im Einzelnen an dieser Welt teilzuhaben, diese auch zu gestalten, seit mehr als einer Dekade meine berufliche Grundlage, die Idee des allways on (line) in meinem Leben verwirklicht. Somit kommt zum täglichen Leben eine weitere Ausdrucksform dazu, eine Form, die sicher auch eine Spur hinterlassen wird – und wer will das nicht, dem Prinzip des Vergessens zu entkommen, mit Goethe, Faust, zweiter Teil: Soll die Spur von meinen Erdentagen (nicht) in Äonen untergehen…

Salbungsvolle Worte an geneigte Leser spare ich mir, ebenso jedwede Promotion.

Euer Oliver

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