Archive for the ‘Blog’ Category

Fundstücke Nr. II

Sunday, March 30th, 2008

Februar 2007, Nordpolen – Baltische See.

Die langgestreckte Halbinsel, welche die Danziger Bucht nach Norden und nach Westen abschließt, ist für mich ein Naturwunder. In unserer Zeit versperrt Beton, wo immer man ist, die schönsten Plätze und der Massentourismus sorgt für lautes, enges Treiben, wo Weite und Natürlichkeit ihren Platz hatten.

baltic sea

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yesterday

Friday, March 14th, 2008

soldati

Dieses Bild mag belustigen, einige karnevalistisch gekleidete Soldaten, die etwas musikalisch zelebrieren, was aus europäischer Sicht nicht wirklich wichtig gewesen sein kann. (more…)

Im Norden

Tuesday, March 11th, 2008

Im Norden

Mehr als 3 Wochen hat es nun gebraucht, um ein weiteres Phänomen der Südhalbkugel wahr zu nehmen und zu realisieren. Als Kind lernte ich in der Grundschule folgende Eselsbrücke:

Im Ost geht die Sonne auf, im Süden nimmt sie ihren Lauf, im Westen wird sie untergehen, im Norden ist sie nie zu sehen. (more…)

26th floor

Saturday, March 1st, 2008

Da sind sie hingegangen, die Vorstellungen und Vorsätze. So regelmäßig wollte ich schreiben und habe nun doch 14 Tage mir nicht die Freiheit dazu genommen. Ein Europäer auf verschlungenen Pfaden. Diese Stadt, wie der DUPONT- Reiseführer treffend schreibt, das 12 Millionen Monster sprengt meine Vorstellungskraft in jeder Hinsicht. Nicht begreifbare Dimensionen, unglaubliche Mengen an Menschen, Lärm, Staub und Dreck. Ich war nicht vorbereitet und bin weit davon entfernt, die Situation zu beherrschen. (more…)

Down under

Friday, February 15th, 2008

Down under

Bezeichnet umgangssprachlich Australien im englischen Sprachraum, für mich bezeichnet der Begriff ausgezeichnet den Kontinent, auf dem ich mich seit heute Nacht befinde; Südamerika. Für die nächste Zeit wird hier meine Heimat sein. Ergänzend setze ich mal noch einen weiteren Begriff dazu „other way round“. Eine meine ersten Handlungen heute, war eine mehrfach in gehörte und immer wieder gerne kolportierte Geschichte auf ihre Stichhaltigkeit zu prüfen, auf der Südhalbkugel drehen Wasserwirbel gegen den Uhrzeigersinn.

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29 hours left

Wednesday, February 13th, 2008

uha, jetzt wird es ernst, noch gut 29 Stunden, dann gehts von Europa nach Lateinamerika. Letzte Vorbereitungen, Sichtungen, Organisationskunststücke (versuch mal Dein Leben auf 30 Kilo in 2 Taschen zu reduzieren – da juckts, am liebsten will man alles stehen lassen). In solchen Phasen gehen dann auch mal gerne Dinge schief, der Rechner stürzt ab mit “blue screen”, dringend benötigte Unterlagen lassen auf sich warten, etc., etc.. (more…)

Fundstücke

Friday, February 8th, 2008

da sind wir wieder bei einem vorherigen Thema, wo sind den nun die Spuren, welche uns im Gedächtnis halten, sichtbar und ein wenig weniger sterblich erscheinen lassen? Mein Tick in dieser Richtung ist wohl eher eine Art Guerrilliataktik. Es macht mir diebische Freude, z.B. einen Stein in Hamburg aufzusammeln, 2 Jahre in meinem Rucksack mit mir zu schleppen und dann in St. Sebastian in den Atlantik zu kicken. Nicht dass diese Tätigkeit von irgend einem Sinn durchdrungen wäre, aber evtl. sammelt den Stein ein verwirrter Geologe auf und leitet daraus die Theorie ab, die iberische Halbinsel hat vor Millionen Jahren mal in der baltischen See gesteckt. (more…)

und das war

Thursday, February 7th, 2008

Spitze!!! Wie sich die über 30 jährigen eventuell erinnern. Ein kurzer Blick zurück und plötzlich habe ich Gemeinsamkeiten mit dem polnischen Papst und dem immer noch lebenden und ehemals ewigen deutschen Außenminister. Die letzten 9,5 Jahre lassen sich in Zahlen pressen: über 1000 Flüge, mehr als 500 Mietwagen, 200 Züge, zusammen ungefähr 1.300.000 zurück gelegte Kilometer. Jede dieser räumlichen Bewegungen steht für Begegnungen, über den Daumen 17.000 direkte Treffen und Gespräche. Dumm ist nur, ich bin nicht 85 und kann sagen, toll, da hast Du was geschafft. 40 bis 50 Jahre liegen noch vor mir… (more…)

Pronto

Saturday, February 2nd, 2008

Wie jedem Anfang, steht voran ein Vergehen, ein Abschluss – ein Ende. Für mehrere tausend Kollegen, die über 5 Kontinente verteilt sind, kam und kommt “Das Ende” erst schleichend, dann mit brutalem Biss. Wir, die Teil der Pionierbewegung des “allways on” waren, diejenigen, welche das Internet überhaupt erst zu einem “einfachen” und für jeden nutz- und zahlbaren Produkt gemacht haben, schauen jetzt zu, wie der Pionier zum Dinosaurier mutierte und nun an seiner eigenen Unbeweglichkeit verreckt. Also heißt es, Beine in die Hand und laufen, bevor man unter diesem Prontosaurus begraben ist.

2 Methoden mit Trennung und Verlust umzugehen und sich damit auseinander zu setzen, zeigen die französischen und deutschen Kollegen:

la chère

Tränen

Ich wär so gerne Franzose:-)

Grüße

Euer Oliver

just another day

Saturday, January 12th, 2008

2008, Samstag, Mitte Januar

Neben der Tatsache, mir zukünftig das Erinnern zu erleichtern, bin ich froh, meine Erlebnisse, meine Eindrücke, meine Erkenntnisse, kurz den Wurzelsud des Lebens teilen zu können. Begriffe, wie hier, an dieser Stelle, und diese Seite habe ich gerade über Bord geworfen, da diese Spur in der parallelen Welt des Web, erst bei jeder Abfrage am Ausgabegerät des Betrachters zu einem sichtbaren Gebilde wird.

Die Eigenschaften der digitalen Welt und der Drang der Menschen im Einzelnen an dieser Welt teilzuhaben, diese auch zu gestalten, sind seit mehr als einer Dekade meine berufliche Grundlage, die Idee des allways on (line) in meinem Leben verwirklicht.

Salbungsvolle Worte an geneigte Leser spare ich mir, ebenso jedwede Promotion.

Euer Oliver